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Das Cup-Bike: YAMAHA YZF-R6 2017

Der YAMAHA R6-DUNLOP-CUP 2017

Ready to race

Basis für das Cup-Bike ist die brandneue Yamaha YZF-R6, ein Motorrad, das bereits im Serientrimm das Prädikat 'rennstreckentauglich' verspricht. Der Supersportler ist das neunte Modell in der mittlerweile 40-jährigen Geschichte des weltweit erfolgreichsten Marken-Cups. Den Anfang machte die XS 400 (1978-1982), es folgten der Wechsel auf Zweitakter mit der RD 350 (1981-1986) und der TZR 250 (1987-1990). Die FZR 600 läutete 1991 die Vierzylinder-Ära ein, die von der YZF 600 Thundercat (1996-1998), sowie der ersten Version der YZF R6 (1999-2002) und dem bis 2016 eingesetztem Einspritzer-Modell fortführt wurde.

Mit seinem renntauglichen Chassis und dem drehfreudigen 600 ccm Vierzylinder-Einspritzmotor bietet die R6 eine ideale Basis für die Rennstrecke. Für den Cup-Einsatz erhält das Serienbike einen Race-Kit mit Öhlins-Fahrwerk, 2D-Datarecording-System, MRA- und Wanner-Verkleidungsteilen, Akrapovic-Rennauspuffanlage, Stahlflex-Bremsleitungen von HEL Performance und einer verstellbaren GILLES-Fußrastenanlage. Von Zubehör-Spezialist Alpha Technik kommen ENUMA-Ketten, Ritzel und Kettenräder, von Hehl/GBRacing spezielle Radhülsen und Kunststoff-Protektoren. YAMALUBE sorgt für die Schmierung und von Titelsponsor DUNLOP erhalten die Cup-Fahrer die genau spezifizierten Reifen zum attraktiven Sportpreis, aber auch die gewohnt professionellen Betreuung an der Strecke.

Chancengleichheit und überschaubare Kosten haben in der Cup-Philosophie bis heute oberste Priorität: Der beste Fahrer, nicht der beste Tuner soll gewinnen. Voraussetzung hierfür sind absolut identische Motorräder. Am Motor beispielsweise sind Veränderungen tabu. Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten, lautet die einfache Faustformel des Cups. Alle technischen Veränderungen sind im Reglement exakt festgelegt. Für die Einhaltung der 'Spielregeln' sorgt eine erfahrene Crew von Yamaha-Technikern mit konsequenten technischen Kontrollen.