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IDM - Aktuell

16.05.2017

Siegerehrung am Nübrurgring (Foto: Wiessmann) - Saisonauftakt nach Maß
Siegerehrung am Nübrurgring (Foto: Wiessmann)

Saisonauftakt nach Maß

Nürburg, Deutschland. 2017 sollte der Auftakt der neuformierten IDM auf dem Grandprix-Kurs der legendären Nordschleife - dem Nürburgring - in der Eifel ausgetragen werden.

Neu dabei war nun auch die Klasse IDM Superstock 300 in der mit seriennahen Motorräder um die 300 Kubikzentimeter um die begehrten Punkte gefightet wird. Für das Team Yamaha Freudenberg der erste Auftritt mit den neuen Yamaha R3-Bikes sowie den Piloten Max Kappler und Jan-Ole Jähnig. In der Box des sächsischen Teams stand zur Überraschung vieler Fans noch eine weitere Yamaha. Eine nagelneue Yamaha R6, die das Team für Max Enderlein noch in der vergangenen Woche vorbereitet hat. Yamaha hatte die neue R6 noch kurzfristig geliefert, so dass das Team mit dem 20jährigen Sachsen auch einen Fahrer in der IDM Supersport 600 an den Start schicken wird.

Qualifying/ Trainings

Die wechselhaften Bedingungen waren an diesem Wochenende in der Eifel die große Unbekannte für die Fahrer. Mal regnete es, mal war es kühler und dann schien die Sonne wieder und die Bedingungen waren nahezu perfekt. Keine leichte Situation für die Crew des Teams, da man nie genau vorhersehen konnte, wie die Bedingungen in den nächsten Sitzungen sein werden. Doch es sollte dem Team erstaunlich gut gelingen. Max Kappler und Jan-Ole Jähnig kamen sehr gut zu Recht und konnten sich mit Platz 1 und Platz 3 in der neuen IDM-Klasse qualifizieren.

Für Max Enderlein waren die freien Trainings nun auch die ersten Kilometer auf seiner neuen Yamaha und er musste erst einmal seinen Rhythmus finden. Mit seiner Crew wurde schnellst möglich am Setup geschraubt, so dass er für die Qualifikationstrainings gerüstet sein würde. Gesagt getan! Mit Platz 3 in der Startaufstellung konnte der Hohenstein-Ernstthaler ein ersten Achtungserfolg und für den ein oder anderen staunenden Blick im Fahrerlager sorgen.

Rennen.

Für Enderlein ging es dann am Samstag auch gleich ins erste von zwei Rennen an diesem Wochenende, während seine Teamkollegen beide Rennen am Sonntag fahren sollten. Nachdem der junge Freudenberg-Pilot in der ersten Runde ein paar Plätze einbüßen musste, ging es anschließend sehr gut nach vorn. Bis zum Ende des Rennens hatte er sich dann bis in die Gruppe vorgearbeitet, die um Platz 2 Kämpfte und konnte sich in dieser dann auch durchsetzen. 20 Punkte im ersten Rennen und weitere 16 sollten es im Zweiten werden. Auch hier setzte sich Max in den letzten Runden durch und sicherte sich ein weiteres Podium mit Platz 3.

Max Kappler und Jan-Ole Jähnig sollten es ihrem Teamkollegen aus der 600er-Klasse nachmachen und ebenfalls jeweils zwei Podestplätze einfahren. Da die IDM Superstock 300 gemeinsam mit dem Yamaha R3-Cup der Niederlande an den Start gingen, war das Starterfeld sehr gut gefüllt. Jedoch für die beiden Freudenberg-Piloten auch nicht ganz einfach. Die Niederländische Cup-Klasse fährt nach einem etwas anderen technischen Reglement, wonach die Bikes der Piloten ca. 1,5PS mehr an Leistung haben als die beiden Yamahas des sächsischen Teams, die nach dem IDM/ WM-Reglement aufgebaut sind. Ein Nachteil, den die beiden jedoch sehr gut gemanagt haben! Im ersten Rennen konnte Max Kappler den ersten Sieg für das Team Freudenberg und Yamaha nach Hause holen. Mit Platz 3 hatte auch Jan-Ole Jähnig einen starken Einstand und holte sein erstes Podium 2017. Im zweiten Rennen wollte es Kappler dann noch einmal wissen. Mit einem Raketenstart ließ er alle Piloten hinter sich. Beide Freudenberg-Piloten kämpfen gegen 3 Niederländer bis zum Zielstrich. Am Ende sollte sich Jähnig vor Kappler in einem spannenden Kampf durchsetzen. Kappler tritt damit als Meisterschaftsführender die Heimreise an. Dicht gefolgt von seinem Teamkollegen Jan-Ole Jähnig auf Platz 2.

Carsten Freudenberg (Teamchef)
„Für uns ein super Rennwochenende und ein Einstieg nach Maß! 6 Pokale mit 3 Fahrern an einem Rennwochenende ist schon der Hammer! Unsere Jungs haben alle einen super Job gemacht! Neue Fahrer, eine neue Klasse und neue Bikes, dafür sind 2 Siege und 6 Podien ein Wahnsinnserfolg! Ich bin stolz und happy, dass wir mit diesen Erfolgen Yamaha etwas zurückgeben können. Sie schenken uns das Vertrauen als offizielles Yamaha Team in der IDM anzutreten. Auch wenn die Vorbereitung nicht immer einfach war, Yamaha Motor Deutschland hat uns jederzeit erstklassig unterstützt! Schauen wir nur in die letzte Woche als wir kurzfristig die noch die neue Yamaha R6 für Max Enderlein erhalten haben. Ich möchte mich an dieser Stelle bei unserem Chef-Mechaniker David Schenk bedanken. Er hat mit seiner Erfahrung und dem nötigen Einsatzwillen den Grundstein für dieses erfolgreiche Wochenende gelegt. Am Donnerstag vor dem ersten freien Training wurde in einer Nachtschicht die neuen Yamaha KIT Elektronik in die R6 eingebaut. Diese speziellen Momente gibt es nur im Rennsport. Nun reisen wir mit Max [Enderlein] und zwei Pokalen und als Meisterschaftszweiter zum nächsten Rennen nach Zolder. Vielen Dank an unsere Partner, die Crew und die Piloten, die wieder alles gegeben haben! Aber auch ein großer Dank an die neue Organisation der IDM. Im Vorfeld wurde viel über die IDM Saison 2017 diskutiert. Ich möchte dem neuem Promoter/Veranstalter ein dickes Lob aussprechen! Die Organisation war perfekt. Wir fühlten uns sehr willkommen im Paddock. Die neue Berichterstattung über Youtube wertet das IDM-Fan-Angebot sehr gut auf, so dass neben den bereits zahlreich am Nürburgring erschienen Zuschauern auch die Daheimgeblieben uns verfolgen können. So kann es gerne weiter gehen!“

Max Kappler (IDM Superstock 300)
„Ich bin super happy mit Platz 1 und Platz 2 bei der ersten Veranstaltung. Ich hätte zwar gern einen Doppelsieg eingefahren, aber mit P2 im zweiten Rennen kann ich trotzdem gut leben. Als Tabellenführer nach Hause zu fahren ist ein tolles Gefühl und gibt weitere Motivation und Selbstvertrauen für die weiteren Rennen. Die Organisation am Nürburgring war perfekt. Man merkt, dass alle Macher der neuen IDM sehr bemüht sind. Ich möchte mich beim ganzen Team und speziell bei meinen Mechanikern Christian und Siggi für die tolle Zusammenarbeit bedanken.“

Jan-Ole Jähnig (IDM Superstock 300)
„Das Wochenende verlief super für mich. Den Freitag brauchte ich etwas um mich wieder auf das Bike einzustellen. Das Quali verlief nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt habe. Im ersten Rennen hatte ich Probleme mit dem Quickshifter und konnte nicht mehr an der Führungsgruppe dranbleiben aber mit Platz 3 konnte ich das Podium noch absichern. Das zweite Rennen verlief dann besser. Ich konnte mit in der Führungsgruppe kämpfen und am Ende den ersehnten Sieg nach Haus fahren. Ich bin super happy mit dem Wochenende. Die Arbeit vom Team war großartig. Mein Mechaniker Robert Lauschke und mein Vater haben die Yamaha R3 perfekt vorbereitet.“

Max Enderlein (IDM Supersport 600)
„Zu aller erst muss ich mich beim Yamaha Motor Deutschland und dem Team Freudenberg bedanken. Ohne Ihre Unterstützung wäre ich an diesem Wochenende nicht am Start gestanden. Vielen, vielen Dank dafür! Aufgrund der Kurzfristigkeit war natürlich das ganze Wochenende für mich eher eine Art Setuptraining, da wir ja bei quasi Null beginnen mussten. Was uns aber erstaunlich gut gelungen ist. Meine Techniker Frank und David haben alles gegeben um mir das Bike so hinzustellen, dass ich mich schnell wohlfühlen kann. Das Bike ist noch nicht zu 100% perfekt, aber ich habe mich erstaunlich schnell zurechtgefunden und konnte gute Zeiten fahren. P3 im Quali war damit perfekt. Im Rennen 1 ging es eigentlich sehr gut weiter. Platz 2 am Ende machte mir Mut für das zweite Rennen, in dem ich dann auch direkt an die Performance anknüpfen konnte. Zum Ende konnte ich dann sogar nochmal etwas mehr pushen und zur Spitze den Abstand verringern. Ich bin überzeugt, dass wir noch nicht am Ende der Optimierungen sind und schaue damit sehr zuversichtlich nach Zolder. 36 Punkte und zweiter in der Meisterschaft – was will man mehr! Vielen Dank an alle Unterstützer!“

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