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19.09.2016

Siegerehrung am Lausitzring - Team Yamaha MGM bejubelt Doppelsieg und Doppelpodium auf dem Lausitzring
Siegerehrung am Lausitzring

Team Yamaha MGM bejubelt Doppelsieg und Doppelpodium auf dem Lausitzring

Am siebten Rennwochenende der Superbike*IDM eroberte Team Yamaha MGM in beiden Rennen im Rahmen der Superbike-Weltmeisterschaft die besten Plätze. Nachdem Lukas Trautmann das erste Rennen für sich entscheiden und seinen ersten Saisonsieg feiern konnte und Florian Alt auf dem zweiten Platz im Ziel ankam, sicherte sich Alt schließlich im zweiten Lauf seinen lang ersehnten ersten Rennsieg und Trautmann belegte die zweite Position. Max Neukirchner zeigte ein tolles Comeback, das unglücklicherweise jedoch frühzeitig zu Ende war.

Lukas Trautmann startete fulminant in das siebte Rennwochenende. Schon im Freien Training sicherte er sich den zweiten Platz, der er auch im Qualifying halten konnte. Zur Superpole am Samstagmorgen hatte das bis dato gute Wetter umgeschlagen. Der 4,255 Kilometer lange Kurs war nass. Der schnelle Österreicher wurde zum Opfer der schwierigen Bedingungen, stürzte zwei Mal, aber konnte sich dennoch den vierten Startplatz sichern.

Im ersten 16 Runden langen Rennen übernahm Trautmann schon in der ersten Runde die Spitze. Doch nach wenigen Runden wurde der Lauf abgebrochen. Zum Neustart für nur neun Runden reihte sich der 20-Jährige zunächst hinter seinem Teamkollegen Alt ein, übernahm aber noch in der zweiten Runde die Führung und verteidigte diese bis ins Ziel. Nur wenige Wochen nach dem Gewinn des Titels in der Superstock-Kategorie der Endurance World Championship in Oschersleben, gewann Trautmann auf dem Lausitzring sein erstes Rennen in der Superbike*IDM.

Zum Start des zweiten Rennens kam Trautmann gut von der Linie weg und lag zunächst auf dem zweiten Rang hinter seinem Teamkollegen. Nachdem er kurzzeitig in Führung lag fiel er jedoch wieder zurück und lieferte sich bis zur Ziellinie einen heftigen Kampf mit Alt und zwei Superstock-Piloten, um schließlich als Zweiter Superbike-Fahrer im Ziel anzukommen. Mit einer fantastischen Leistung auf dem Lausitzring und insgesamt 117 Punkten liegt Trautmann nach dem siebten Rennwochenende auf Platz fünf der Gesamtwertung der Superbike-Klasse.

Mit der drittschnellsten Zeit der Superbike-Piloten startete auch Florian Alt extrem stark ins vorletzte Rennwochenende der Saison. Im Qualifying schnappte sich der ehemalige Moto2-WM-Pilot ebenso den dritten Rang. Dabei fehlten ihm lediglich 0,132 Sekunden auf seinen Teamkollegen Trautmann, der direkt vor ihm auf Platz zwei lag. Unter den schwierigen Bedingungen zur Superpole war Alt einer der wenigen Piloten, der auf seiner Yamaha YZF-R1 sitzenblieb. Das brachte ihm Platz drei und damit einen Start aus der ersten Reihe ein.

Nach der ersten Runde des ersten Rennens lag Alt komfortabel auf Platz drei, ging aber schnell an Superstock-Pilot Luca Grünwald vorbei und begann die Jagd auf Trautmann an der Spitze als das Rennen abgebrochen wurde. Beim Neustart eroberte der 20-Jährige zunächst die Spitze, musste seinem Teamkollegen aber nach wenigen Runden Platz machen und verteidigte schließlich den zweiten Platz mit abbauenden Reifen tapfer gegen seine Verfolger.

Im zweiten Rennen übernahm Alt zunächst die Führung des Rennens, musste diese aber kurzzeitig an seinen Teamkollegen abgeben. Nach einem harten Kampf in einer Vierergruppe an der Spitze sicherte sich Alt schließlich mit 0,123 Sekunden Vorsprung und einer grandiosen Leistung seinen ersten Sieg in dieser Saison. Während Yamaha-Markenkollege Marvin Fritz die Superbike*IDM an diesem Wochenende bereits gewonnen hat, festigte Alt damit seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung mit 206 Punkten vor dem Saisonfinale in nur einer Woche auf dem Hockenheimring.

Max Neukirchner gab an diesem Wochenende sein Comeback nach seiner langwierigen Verletzung, die er sich bei Testfahrten im April zugezogen hatte. Im ersten Freien Training zeigte Neukirchner bereits, dass trotz der langen Zwangspause schon wieder mit ihm zu rechnen ist. Er fuhr die fünftschnellste Zeit der Superbike-Piloten und steigerte sich im Qualifying noch einmal auf Platz vier. In der verregneten Superpole trat der schnelle Sachse jedoch nicht an, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

Damit ging er von Startplatz neun aus ins erste Rennen, das aufgrund eines Sturzes nach nur wenigen Runden jedoch schnell beendet war. Glücklicherweise blieb Neukirchner beim Sturz unverletzt, doch seine Yamaha YZF-R1 war so zerstört, dass er im zweiten Rennen am Sonntag nicht mehr antreten konnte. In Hockenheim will der 33-Jährige noch einmal antreten, um die schwierige Saison mit einem versöhnlichen Rennwochenende abzuschließen.

#5 Lukas Trautmann: Rennen 1 – Sieg, Rennen 2 – P2
„Mein Start war zum ersten Mal halbwegs brauchbar, aber noch immer nicht das, was ich mir erhoffe. Florian hat mir am Start immer etwas abgenommen. Über die Distanz konnte ich aber besser mit dem Reifen umgehen. Ich habe besonders auf die Linienwahl geachtet. Unser Tempo war richtig gut. Unser Team hat einen tollen Job abgeliefert. Unser Bike war in jeder Hinsicht unglaublich stark. Die Gripverhältnisse im zweiten Rennen waren wesentlich schlechter. Mein Start war gut, das Tempo war auch relativ gut, aber ich habe leider ein bisschen den Rhythmus verloren, sodass Florian, Danny (de Boer) und Luca (Grünwald) an mir vorbeigegangen sind. Dabei kam ein komplettes Durcheinander heraus, denn man weiß nicht mehr, das Superstock und was Superbike ist. Im Endeffekt war es nicht schlecht, aber es könnte auf jeden Fall noch besser gehen. Für das nächste Rennen in Hockenheim werde ich daran arbeiten, dass mein Tempo im Trockenen besser wird. Ich denke mit einem ersten und einem zweiten Platz kann ich durchaus zufrieden sein, ein erfolgreiches Wochenende. Vielen Dank an unser gesamtes Team.“

#66 Florian Alt: Rennen 1 – P2, Rennen 2 – Sieg
„Es ärgert mich etwas, dass meine Chance auf den Titel schon nach dem ersten Rennen gelaufen war. Ich glaube, ich habe den Hinterreifen vor dem Neustart zu stark abkühlen lassen und durch das schnelle Erhitzen in den ersten Runden habe ich ihn zerstört. Das war schade. Lukas hat einen super Job abgeliefert und hat es einfach besser gemacht als ich, aber ich konnte nicht mehr angreifen. Ich habe aber daraus gelernt, das war meine Schuld. Im zweiten Rennen haben wir uns die ganze Zeit über einen heftigen Kampf gegen die anderen Piloten geliefert. Ich kam am Ende an der Spitze heraus. Das ist mein erster Sieg, unter schwierigen Bedingungen. Endlich habe ich es geschafft. Nachdem ich im ersten Rennen einen Fehler gemacht und den Sieg damit vergeben habe, hat es jetzt geklappt. Ich bin super glücklich. Vielen Dank ans Team, das wirklich hart gearbeitet. Jetzt ist endlich alles zusammengekommen und es hat zum Sieg gereicht. Das freut mich einfach riesig. Ich wollte mein Team schon lange damit belohnen. Vielen Dank an alle, auch an Dunlop, die ebenso hart für uns arbeiten.“

#76 Max Neukirchner: Rennen 1 – DNF, Rennen 2 – DNS
„Seit Langem konnte ich endlich wieder fahren. Am Freitag konnte ich richtig viel fahren und war total kaputt, denn wenn man so lange nicht gefahren ist: egal wie viel man zu Hause trainiert, das ist etwas ganz anderes, wieder auf dem Motorrad zu sitzen. Es hat richtig viel Spaß gemacht. Ich kam schnell wieder zurecht und fühlte mich auch schnell wieder richtig wohl auf dem Motorrad. Meine Mechaniker haben einen super Job abgeliefert. Am Samstagmorgen hat es zur Superpole geregnet. Ich hatte schon vorher festgelegt, dass ich auf nasser Strecke nicht fahre, weil das Risiko schlichtweg zu hoch ist, im Regen zu stürzen. Ich bin schon auf das nächste Jahr konzentriert. Das Rennen bin ich mitgefahren, aber leider zu Fall gekommen. Glücklicherweise bin ich unverletzt, aber das Motorrad war ziemlich kaputt und es war einfach nicht möglich, die Maschine wieder rechtzeitig zu reparieren. Daher konnte ich am Sonntag im zweiten Rennen nicht mehr an den Start gehen.“

Michael Galinski, Teamchef:
„Das war ein sehr schwieriges Wochenende, da die Wetterverhältnisse hier wirklich nicht optimal waren. Noch bevor das zweite Rennen begann, tröpfelte es leicht und wir bekamen glücklicherweise noch zehn Minuten dazu. Dann hatte der Regen wieder nachgelassen. Die Bedingungen waren dennoch schwierig. Wir sind aber mit den Ergebnissen natürlich absolut zufrieden und schauen jetzt schon nach Hockenheim, wo wir mit weiteren Podestplätzen abschließen wollen. Lukas und Florian haben an diesem Wochenende gezeigt, dass sie absolute Top-Fahrer sind. Das macht uns und das gesamt Team glücklich. Max ist leider im ersten Rennen gestürzt. Wir waren froh, dass er schon wieder zurückgekommen ist und sich hier so stark präsentiert hat. Es war natürlich schade, dass er diesen Sturz hatte, aber zum Glück ist ihm dabei nichts passiert. Das Motorrad ist leider komplett kaputt und wir werden jetzt in dieser Woche alles geben, damit wir ihm in Hockenheim wieder ein Bike hinstellen können.“

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