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10.09.2013

Foto: Peter Teichmann - Die Enduro-Weltmeisterschaft 2013 ist beendet
Foto: Peter Teichmann

Die Enduro-Weltmeisterschaft 2013 ist beendet

Am vergangenen Wochenende, am 7. und 8. September, ging die diesjährige Enduro-Weltmeisterschaft im französischen Saint Flour zu Ende. 118 Teilnehmer aus vierzehn Nationen stellten sich der finalen Herausforderung, darunter auch zwei Deutsche. Neben Marcus Kehr, der die schwarz-rot-goldenen Farben als EWC-Dauerstarter bereits das gesamte Jahr vertritt, begab sich unser Marco Neubert auf seiner Yamaha WR450F erstmalig in dieser Saison auf die WM-Bühne.

Noch in der Vorwoche herrschte feinstes Spätsommerwetter mit viel Sonnenschein in der Region um Saint Flour, mitten im Herzen Frankreichs. Doch für das Wochenende wurde ein Schlechtwettereinbruch mit Starkregen gemeldet. Am Freitagabend zum Prolog hielt das Wetter noch glücklicherweise, ehe in der Nacht zum Samstag der Himmel erbarmungslos seine Schleusen öffnete. Somit wurden die ohnehin schon sehr spektakulär und anspruchsvoll gesteckten Prüfungen noch einen Zacken schärfer. Und auch die für französische Verhältnisse typische, kernige Etappenführung stand dem in nichts nach.

Nachdem am Samstag während des Rennens ein weiterer unwetterartiger Gewitterschauer niederging, geriet der gesamte Ablauf etwas außer Kontrolle. Der Regen verwandelte die gesamte Piste in eine schlammige Rutschpartie. Auf dem Extrem-Test mit hängenden Kurven an Bergwiesen und gewaltigen Betonkanten sowie Steinmauern, spielten sich teilweise regelrechte Dramen ab.

Für Marco Neubert stand beim EWC-Finale in erster Linie "Erfahrung sammeln" im Vordergrund. "Ich war im Vorfeld schon etwas skeptisch, was mich erwarten würde. Frankreich, dazu noch das WM-Finale, das würde bestimmt eine ganz andere Hausnummer werden. In der Tat waren die Tests wirklich extrem anspruchsvoll gesteckt. Es gab mehrere Stellen, an denen ich mir ernsthaft Gedanken machte, wie ich diese Abschnitte überhaupt fahren sollte. Und wenn man dann sogar die Top-Leute der Szene sieht, wie diese bei diversen Sprüngen und Kanten über die Machbarkeit diskutieren, ist das nicht gerade für das Selbstbewusstsein förderlich." Doch der Yamaha-Fahrer machte, entgegen seiner eigenen Bedenken, keine schlechte Figur, und meisterte alle Hindernisse problemlos. "Wenn man sich einmal getraut hat, passte es dann schon." Am ersten Tag kämpfte sich Marco Neubert im 26-köpfigen E2-Fahrerfeld mit Bravour auf Platz vierzehn, am zweiten Tag schaffte er es als Zwanzigster ins Ziel. "Mit dem ersten Tag bin ich sehr zufrieden, mit dem zweiten eher nicht. Da konnte ich einfach nicht mehr die Zeiten der anderen mitgehen." Dennoch wurde sein Ausflug nach Frankreich mit zwei WM-Zählern und jeder Menge neuer Erfahrungen und Eindrücken belohnt.

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